Die Tuchgarnitur war das Kleidungsset, das im Winter an die Häftlinge ausgegeben werden sollte. Es unterschied sich von der sogenannten Sommer- oder auch Drillichgarnitur. Im November 1944 ordnete Oswald Pohl, der Chef des Wirtschafts-Verwaltungshauptamts, an, dass wegen des allgemeinen Mangels an Häftlingskleidung auch im Winter Sommergarnituren ausgegeben werden müssten.