Während in den frühen Jahren noch Lederschuhe ausgegeben wurden, mussten die Häftlinge später oft Holzschuhe tragen, die als Holländer bezeichnet wurden. Der Historiker und Buchenwaldüberlebende Eugen Kogon erinnert sich: „Besonders katastrophal war das Schuhwerk, so daß sehr viele Kameraden, besonders die, denen Holzschuhe zugewiesen wurden, nach einigen Tagen kaum mehr gehen konnten. Wer sogenannte ‚Holländer-Holzschuhe‘ bekam, war am schlimmsten dran, da man in ihnen, wenn man sie nicht gewohnt war, und vor allem ohne Socken und Fußlappen, infolge ihrer inneren scharfen Kanten nicht gehen, geschweige denn laufen konnte.“ (Eugen Kogon: Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager, München 1985, S. 98)