Handschriftlich ist vermerkt, wo ein Häftling in einem Außenkommando eingesetzt war. Ist dieses Feld leer, war der Häftling im Hauptlager Dachau untergebracht. Die Angaben mussten ebenso wie die Nummer des Blocks mit Bleistift geschrieben werden, um sie im Falle einer Änderung leichter korrigieren zu können. Bei sowjetischen Kriegsgefangenen trugen die Häftlingsschreiber statt des Kommandos ein rotes „Kgf.“ für Kriegsgefangene ein.
Auf den Karten von 1754 jüdischen Häftlingen findet sich in diesem Feld die Angabe „Ötztal“. Diese Gruppe war Ende April 1945 auf einen sogenannten Todesmarsch dorthin geschickt worden. Dies stellt eine Ausnahme dar, denn sonst wurden die Ziele von „Todesmärschen“ nicht auf der Schreibstubenkarte notiert.